Lößnitzer Impressionen
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Tourismus

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salzstraße

Die Salzstraße

Historische Salzstraße ein wichtiger Verbindungsweg über den Erzgebirgskamm nach Böhmen

Die kleinen schneeweißen Kristalle von Kochsalz sind für uns heute fast unscheinbar, aber als würzendes und konservierendes Mineral nicht mehr wegzudenken. Kaum vorstellbar scheint es, dass das Salz einst in Gold aufgewogen wurde. Durch den ausgeprägten Salzhandel kam es schon früh zur Ausbildung eines so genannten Wegesystems. Wege, auf denen vorwiegend der Transport von diesem bedeutenden Austauschprodukt erfolgte - die Salzstraßen entstanden. Durch seine ergiebigen Salzquellen war besonders Halle Ausgangspunkt mehrerer Handelswege, welche in die verschiedensten Richtungen verliefen.

Einer der ersten Durchquerungen des unbesiedelten Miriquidi, des späteren Erzgebirges, war der sogenannte Böhmische Steig. Er führte vermutlich über Altenburg, Zwickau, Härtensdorf, Zschocken, Hartenstein, Beutha, Lößnitz, Grünhain, Zwönitz, Elterlein, Schlettau und Preßnitz bis nach Prag.

Schon 1118 fand dieser Handelsweg urkundliche Erwähnung in der Stiftungsurkunde der Marienkirche zu Zwickau, doch angelegt wurde der Steig vermutlich schon im 10. Jahrhundert.

Die in Jahrhunderten entstandenen Zeitzeugen gilt es zu wahren und sie dem Interessierten näher zu bringen.
Mit diesem Ziel haben sich die am Preßnitzer Pass, wie der Böhmische Steig später genannt wurde, liegenden Kommunen zusammengeschlossen.

Heute soll die ehemalige Handelsstraße als Verbindungsweg für internationale touristische Zusammenarbeit genutzt werden. Die Präsentation des historischen Verlaufs beinhaltet die Vermittlung von Wissenswertem über Geschichte, Traditionen, landschaftliche Schönheiten und historische Sehenswürdigkeiten auf sächsischer wie böhmischer Seite.

Mit der Schaffung eines Wanderweges Historische Salzstraße sollen Teile der alten Salzstraße erhalten und sichtbar gemacht werden. An historische Stellen, wie Hohlwege, alte Wegbefestigungen, Wehrkirchen usw. wird auf Hinweistafeln aufmerksam gemacht. Eine einheitliche Beschilderung des Weges sollte dem Wanderer Hinweise und Empfehlungen geben. Für den interessierten Wanderer können Führungen mit detaillierten Ausführungen zum Thema Salzstraße organisiert werden.

Der erste Abschnitt Lößnitz Grünhain wurde anlässlich des Salzmarktes am 27.06.2001 feierlich übergeben.

Der Salzmarkt ist ein alljährlich wiederkehrendes historisches Fest, wo die Lößnitzer und ihre Gäste die Verleihung des Salzprivilegs im Jahre 1388 an ihre Stadt zu würdigen und natürlich auch zu feiern wissen.

 
 
altstadt

Die Altstadt
In der Lößnitzer Altstadt findet der Besucher noch zahlreiche Zeugen der Vergangenheit. Dazu zählen denkmalgeschützte Haustüren und interessante Eingangsgewölbe, Reste der alten Stadtmauer, ein noch gut erhaltener Wehrturm der einstigen Stadtbefestigung (Rösselturm) und das aus dem Jahre 1601 stammende restaurierte Rathausportal. Der Marktplatz wurde in jüngster Zeit nach alten Vorbildern neu gestaltet. Ein interessantes Gebäude im unmittelbarem Marktbereich ist das im neugotischen Stil errichtete Haus Marktplatz 4 und das "Alte Amtsgericht" (Foto) an der Nordseite des Marktes. Das heute als "Bürgerhaus" genutzte Gebäude besitzt eine Eingangshalle mit interessanten Kreuzgewölben, vermutlich aus dem 16. Jahrhundert.

 
 
schnitzerheim

Das Schnitzerheim
Hier hat der "Schnitz- u. Bergverein" Lößnitz e.V. sein Domizil. Er wurde 1879 gegründet und ist durch seine aufwendig gestalteten Weihnachtsberge weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden.

 
 
semmering

Der "Sächsische Semmering"

Die Streckenführung der Bahnstrecke Aue - Lößnitz - Zwönitz gilt als technische Meisterleistung des vorigen Jahrhunderts.

Die in Schleifen verlegte Bahnstrecke überwindet zwischen den genannten Orten einen Höhenunterschied von 255 Meter.

 
 
lindenallee

Lindenallee
Nur einige Schritte vom Schnitzerheim entfernt befindet sich die Lindenallee.
Die aus 190 Linden bestehende Allee wurde vor über 200 Jahren von Fürst Hugo II angelegt und diente den Schönburgischen Landesherren als repräsentative Zufahrtsstraße in ihre Hauptstadt Lößnitz.
Heute ist die Anlage ein Flächennaturdenkmal.

 
 
kuttengebiet

Historisches Bergbaugebiet "Kutten"
Ein reizvoller Wanderweg führt in das etwa 3 Kilometer entfernte Kuttental. Hier, wo sich bereits im 16. Jahrhundert eine alte Bergmannssiedlung befand, sind noch reichlich Zeugen des Altbergbaus vorhanden.
Besonders interessant ist eine noch zum Ende des vorigen Jahrhunderts betriebene Stollnanlage. Sie wurde erst in jüngster Zeit wieder aufbewältigt und begehbar gemacht. Der "Untere- u. Obere Reichenbach-Hoffnungs-Stolln" sind zu besichtigen. (Vorherige Absprache mit dem Verein "Historischer Erzbergbau" Lößnitz e.V. ist erforderlich, Auskünfte über die Stadtverwaltung Lößnitz Kulturamt Tel. 03771/5575-81).
Ein Lehrpfad gibt Auskunft über die noch vorhandenen Zeugen des Altbergbaus in dieser Gegend


 
 
schieferloch

Schieferloch im Ortsteil Dreihansen
Ein mit Wasser gefüllter Schiefertagebau erinnert an den industriemäßigen Abbau von Dachschiefer im Raum Lößnitz/Dittersdorf/Affalter Mitte des vorigen Jahrhunderts. Das Gebiet rund um das Schieferloch ist landschaftlich reizvoll mit wunderschönen Aussichtspunkten.

 
 
st johanniskirche

St. Johanniskirche
Die Stadtkirche St. Johannis der Evangelisch-Lutherische Kirche Lößnitz befindet sich in der Nähe des Marktplatzes. Das im Jahre 1826 eingeweihte Gotteshaus ist einer der schönsten Sakralbauten der Umgebung. Die im Jahre 1899 eingeweihte Orgel der Gebr. Jehmlich zählt zu den größten romantischen Orgeln Sachsens.
In der Turmlaterne ist eines der ältesten, noch funktionsfähigen Bronzeglockenspiele Deutschlands untergebracht.
Das Glockenspiel erklingt täglich 7:10 Uhr, 12:10 Uhr und je nach Jahreszeit zwischen 18:00 und 20:00 Uhr.

 
 
© Stadt Lößnitz
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